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Sardinien
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schön,
grün und fast immer gutes Wetter
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Sardinien
- nach Sizilien die zweitgrösste Mittelmeerinsel und etwa
siebenmal so gross wie Mallorca - hat in den letzten Jahren in
Deutschland sehr viele Freunde gewonnen. Die Insel gehört
zu Italien und liegt südlich der deutlich kleineren (aber
höheren) französischen Mittelmeerinsel Korsika
- etwa auf der gleichen Höhe wie die Balearen oder die Ägäis.
Der äusserste Süden liegt ziemlich genau auf der gleichen
Höhe wie das portugiesische Lissabon.
Die beiden
grossen Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien liegen nur 12 Kilometer
- also auf Sichtweite - voneinander entfernt. Bis zum italienischen
Mutterland sind es mehr als 200 Kilometer, während es nach
Tunesien im Norden Afrikas nur etwas weniger als 200 Kilometer
sind. Von Norden nach Süden ist Sardinien etwa 250 Kilometer
lang, von West nach Ost etwa 100.
Die Hauptstadt
Sardiniens - weit im Süden der Insel - ist Cagliari.(ausgesprochen:
"Káljari" mit Betonung auf dem ersten a). Insgesamt
leben gut 1,6 Millionen Menschen auf Sardinien, das eine Autonome
Region Italiens ist.
Die beiden
mit Abstand grössten Städte sind Cagliari (knapp 160.000
Einwohner) und Sassari (130.000; im Nordwesten der Insel), gefolgt
von einer Reihe von Mittelstädten wie Quartu Sant'Elena (70.000;
ganz im Süden) Olbia (54.000; im Norden) und Alghero (43.000;
im Nordwesten). Alle diese Städte liegen an der Küste.
Die meisten Sarden (im Deutschen gibt es auch die Bezeichnung
Sardinier) aber leben in Dörfern und sehr kleinen Städten.
Die
abwechslungsreiche Landschaft mit wunderbaren Stränden (fast
2000 Kilometer Küstenlinie warten auf den Urlauber; das Bild
links zeigt den Strand von Porto Giunco, den "Strand
der zwei Meere" in der Nähe von Cagliari), das klare
Wasser und das angenehme mediterrane Inselklima mit warmem Frühling
und Herbst, heißem Sommer und mildem Winter haben der Insel viele
Freunde gebracht.
Das Bild etwas weiter unter zeigt das Capo Testa, den nördlichsten
Punkt Sardiniens.
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Zu
den wirklich wichtigen Stränden ghört auch die Cala
Goloritze an der Ostküste, ziemlich genau in der Mitte
der Insel und deshalb nicht weit vom Gennargentu-Nationalpark
(Parco Nazionale del Gennargentu e Golfo di Orosei). Die Bucht
ist einfach traumhaft und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Bei
der Oberflächenstruktur wechseln weite Tieflandgebiete, angenehmes
Hügelland und recht hohe Berge (bis über 1800 m im zentral
gelegenen Gebirge Gennargentu) miteinander ab. Diese Höhe
ermöglicht in den kühleren Monaten übrigens sogar
Wintersport: Auf dem Monte Spada (mitten im Land im Zentralgebirge)
gibt es dann 3 verschiedene Pisten, die zusammen fast 4 km lang
sind.
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Die
Niederschläge sind natürlich deutlich geringer,
als in Deutschland; im Sommer kann es zu Wasserknappheit kommen.
Regentage sind selbst im Winter eher selten; die beste Reisezeit
sind Herbst und Frühjahr. In den 3 Sommermonaten Juni, Juli
und August kann es doch recht heiss werden und es regnet fast gar
nicht.
Über's Jahr gerechnet können Sie auf Sardinien mit etwa
300 Sonnentagen rechnen. Es ist wohl kaum überraschend,
dass es im Süden der Insel nicht nur seltener regnet, sondern
die gesamte jährliche Regenmenge auch erheblich geringer ist,
als im Norden, nämlich nur etwa zwei Drittel der Menge.
Aber
man muss sich den Urlaubsort auf Sardinien wirklich nicht nach
dem Wetter aussuchen, denn es ist auf der ganzen Insel fast immer
ein sehr angenehmes Wetter.
Natürlich
ist Wassersport in jeder Form der Top-Tipp von den möglichen
Urlaubsaktivitäten. Badewetter ist von Mai bis November.
Insbesondere für's Tauchen, Schnorcheln und
Windsurfing bieten die Gewässer rund um die grosse
Insel ausgezeichnete Bedingungen. Aber auch Wandern, Mountain-Biking
und Radfahren sind angesagte Freizeitbeschäftigungen.
Weniger
bekannt ist, dass Sardinien auch über eine grosse und bis
heute ungebrochene Tradition in der Pferdezucht verfügt,
so dass es an vielen Stellen Reitställe gibt, die
vom Kinderreiten bis zu mehrtägigen Exkursionen durch kaum besiedelte
wildromantische Bergregionen die ganze Palette des Reitsports
anbieten. Scharfe Ritte an den kilometerlangen flachen Stränden
sind dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i.
Wer's
ruhiger mag, findet auf der ganzen Insel zahlreiche Golfplätze,
kann sich beim Motorbootfahren entspannen oder nimmt an
einem der zahlreichen Segeltörns teil, die - z.T.
auf wunderschönen Traditionsseglern - angeboten werden. Alleine
zu segeln können wir nur recht erfahrenen Seglern empfehlen,
da sowohl die nautischen Bedingungen nicht unkompliziert sind,
als auch die Winde (vor allem der oftmals kräftige Mistral
- italienisch Maestrale).
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Sardinien
ist schon seit sehr langer Zeit besiedelt; die steinernen Zeugen
der Vorzeit sind z.T. noch erhalten und stellen interessante Ausflugsziele
dar. Die prähistorische Siedlung "Su Nuraxi"
(mitten im Land bei Barumini, etwa 25 Kilometer von Oristano)
wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Für die prähistorisch weniger interessierten Familienmitglieder
gibt es nur wenige Kilometer entfernt den Park „Sardegna in
Miniatura“, in dem auf einer Fläche von ca. 5 ha zahlreiche
Bauwerke der Insel in detailgetreuer Nachbildung zu sehen sind.
Wenn
die Insel auch eine Reihe von kulturellen Sehenswürdigkeiten
aufweist, so ist sie doch in erster Linie ein Urlaubsziel zum
Entspannen und Chillen, für sportliche Aktivitäten und
- last not least - für den Genuss zahlreicher leckerer Speisen.
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